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Diese Seite soll zur Diskussion zum Thema Bildungsempfehlung anregen.

Bei der Bildungsempfehlung, welche die Grundschullehrer in der Regel am Ende des 1. Halbjahres der vierten Klasse erteilen, handelt es sich eigentlich um eine Schullaufbahnberatung. 

Bei der - je nach Bundesland - entweder durch eine Entscheidung der Eltern, oder durch die Entscheidung von Lehrern festgelegt wird, in welchen Schultyp das betreffende Kind nach Ende des vierten Klasse wechselt. 

Dabei spielen die bis dahin erbrachten Leistungen (in Form von Noten) als auch eine Prognose über das weitere Lernverhalten eine Rolle. 

In einigen Bundesländern zählt ausschließlich ein bestimmter Notendurchschnitt, der über die Zukunft des Kindes entscheidet. 

Die größte Kritik an dieser, bei vielen Pädagogen als viel zu zeitig angesehende Sortierung der Kinder, ist die Ungerechtigkeit bei den Bildungschancen- die daraus erwachsen. 

Denn es ist bekannt, dass der Bildungshintergrund der Eltern eine große Rolle bei der Wahl der Schullaufbahn spielt. 

Eltern aus der bildungsnahen Gesellschaft versuchen alles, um ihre Kinder in eine für sie als gut befundenen Schule unterzubringen. Das geht soweit das sich mit diesem Thema Juristen und Gerichte auseinandersetzen müssen.

Übrigens wenn ein Kind eine Bildungsempfehlung für das Gymnasium erhält- kann es trotzdem eine Mittelschule besuchen. 

Durch die große Unzufriedenheit der Einzelnen mit der Bildungsempfehlung werden diese ständig verändert - was letztendlich auch enorm an der politischen Landschaft liegt. 

Deshalb erscheinen einige Regelungen zum Schulübertritt wie wild gewachsen, mit Ausnahmeregelungen und schwankenden Notendurchschnitten .


In Sachsen zum Beispiel haben die Eltern bei der Entscheidung über den Werdegang Ihrer Kinder keinerlei Mitspracherecht.
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